AKTUELLES
Umwelt.Wissen.Kids Tage
Unter dem Motto "Energie und
Umweltschutz für das dritte
Jahrtausend
" finden am
17. und 18. Jänner 2018 zum
1. Mal die "Umwelt.Wissen.Kids
Tage
" in der BOKU Tulln statt.

Engagierte Fachleute und
UnternehmensvertreterInnen
aus dem Bereich Energie,
Umwelt und Nachhaltigkeit
setzen sich in direktem Kontakt
mit den Kindern mit zukunfts-
weisenden Themen und
Technologien auseinander.
 
Programm » Donnerstag
Gefahren durch Ablenkung
KFV, 18.01.2018, 09:00-10:30 Uhr, Workshop



Mag. Christoph Feymann
Leiter Kommunikation und Marketing, Kuratorium für Verkehrssicherheit

Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert unsere volle Konzentration und Aufmerksamkeit. Ablenkungsfreie Räume gibt es nicht, es geht darum, wie wir mit Ablenkungen umgehen. Textnachrichten verschicken, telefonieren und dabei eine Adresse notieren, nebenher noch eine Semmel essen – beinahe selbstverständlich werden oft mehrere Dinge gleichzeitig erledigt, während wir unterwegs sind. Um das Bewusstsein bei Kindern und Jugendlichen zu fördern, bietet das KFV diesen interaktiven Workshop an. Im praxisnahen Vortrag werden einprägsam die Auswirkungen von Ablenkung aufgezeigt und neue Verhaltensweisen erarbeitet, um ablenkende Tätigkeiten vor allem im Straßenverkehr zu vermeiden.

Inhalt
  • Ablenkung – Was zählt dazu? Wodurch wird man abgelenkt?
  • Ablenkung betrifft jeden
  • Gefährlichkeit von Ablenkung im Straßenverkehr 
  • Mythos Multitasking – Trugschluss oder Tatsache? 
  • Mögliche Lösungsstrategien und Verhaltensweisen


"Vor allem junge Menschen lassen sich besonders leicht ablenken. Aus diesem Grund bietet das KFV seit kurzem die neuen Ablenkungs-Workshops an. Mit diesem Workshop sollen junge Menschen in die Lage versetzt werden, die Gefahr, in die sie sich durch Ablenkung begeben, einzuschätzen. Sie sollen altersgerecht eine entsprechende Risikokompetenz entwickeln und dadurch ihr Verhalten entsprechend anpassen, damit sie sicher unterwegs sind." (Mag. Christoph Feymann)

 
Achtung, fertig, Lehre! ... und rein ins Leben
Wirtschaftskammer Niederösterreich, 18.01.2018, 09:00-10:30 Uhr, Workshop



Was willst du einmal werden?
Du hast dir darüber noch keine Gedanken gemacht? OK - dann bist du bei uns genau richtig!

Wir - das Berufsinformationszentrum (BIZ) des WIFI NÖ und die Abteilung Bildung der WKNÖ - stehen dir bei deinen ersten Schritten Richtung Berufsausbildung mit Rat und Tat zur Seite.

Was sind deine besonderen Fähigkeiten?

Unsere BIZ Expertin hilft dir dabei deine Talente zu entdecken und welcher Beruf oder welche Schule für dich die richtige sein könnte.

Karriere mit Lehre?
Unser Lehrstellenberater zeigt dir alles zum Thema Lehre, die Vielfalt an Lehrberufen und Lehrbetrieben, sowie die Möglichkeit einer Lehre mit Matura.

Wir freuen uns auf dich und deine Fragen!
 
Abenteuer Mobilität - Mobilität heute und morgen
Klimabündnis Niederösterreich, 18.01.2018, 09:00-10:30 Uhr, Workshop



Karl Kofler
Bildungsreferent Klimabündnis Österreich

Im Workshop lernst du Verkehr aus einem anderen als den bis dato gewohnten Blickwinkel zu betrachten. Verschiedenste Verkehrsmittel werden dabei unter die Lupe genommen.

Welche Rolle spielt die Mobilität in unserem Leben? Welchen Einfluss hat der Verkehr auf die Umwelt? Was entsteht bei der Verbrennung von Benzin? Was sind Abgase und was bewirken sie? Ist ein Leben ganz ohne Fahrzeuge sinnvoll? Wozu brauchen wir Autos und andere Fahrzeuge? Welche klimafreundlichen Alternativen gibt es? Und wie zeichnen sich diese aus? In welchem Land sieht man fast nur Fahrräder auf den Straßen oder wo fährt man mit dem Kanu zur Schule?

Aktiv und spielerisch setzt du dich mit dem Thema Mobilität auseinander. Du lernst auf sinnlich-kreative und leicht verständliche Art Zusammenhänge zwischen dem Verkehr und unserer Umwelt zu erkennen. Und wir gehen der Frage nach: Wie kann sanfte Mobilität unsere Umwelt lebenswerter gestalten?



"Die Themen Klimaschutz, Erneuerbare Energie und sanfte Mobilität ziehen sich wie ein roter Faden durch mein Leben. An der Universität für Bodenkultur, Universität Lincoln in Neuseeland, als kommunaler Mobilitätsbeauftragter, EMOB-Train, Nachhaltigkeitsanalyst oder KEM-Manager, immer begleiteten mich die Energiewende und der Klimawandel. Ein besonderes Anliegen sind mir die jüngsten ErdenbürgerInnen, wie auch meine Kinder." (Karl Kofler)
 
Das große Fressen
BOKU Tulln, 18.01.2018, 09:00-10:30 Uhr, Workshop



Günther Bochmann, Dipl.-Ing. Dr.nat.techn.
Senior Scientist, Institut für Umweltbiotechnologie

Organische Abfällen aus der Landwirtschaft, Industrie oder Haushalten können für die Energie verwendet werden. Organische Reststoffe sollten wenn möglich in der Biotonne gesammelt und regelmäßig von der Müllabfuhr abgeholt werden. Aber was passiert dann mit diesen Abfällen? Sie können entweder kompostiert und so zu Blumenerde verarbeitet werden oder auch zu einer Biogasanlage gebracht werden, wo wertvolle erneuerbare Energie und Dünger gewonnen werden.

Dort werden die Küchenabfälle in einen großen gasdichten Behälter gefüllt, in dem dann das große Fressen beginnt: In dem Behälter (auch Fermenter genannt) sind Mikroorganismen, die organische Abfälle als Nahrungsquelle verwenden und daraus Biogas produzieren. Die Mikroorganismenim Fermenter brauchen es warm und fühlen sich bei 37°C bis 42°C am wohlsten. Diese Mikroorganismen findet man auch in der Natur in Sümpfen, am Boden von Seen, im Magen von Kühen aber auch in deinem Darm. Dort helfen sie das Essen besser zu verdauen. Biogas ist eine Mischung aus ca. 60% Methan und 40% Kohlendioxid. Dieses Gas kann in einem Motor verbrannt werden und produziert so Wärme und über einen Generator Strom. Es kann aber auch nach Abtrennung des Kohlendioxids (also nur Biomethan) direkt in die Erdgasleitung eingespeist werden. So kann jeder von uns umweltfreundlichen Ökostrom oder umweltfreundliches Biomethan zu Hause für Licht, kochen oder heizen verwenden. Neben Ökoenergie wird aber am Ende des Biogas-Prozesses auch wertvoller Dünger (auch Gärrest genannt) produziert, der auf die Äcker der Landwirte ausgebracht wird, wo die Rohstoffe für unsere Lebensmittel wachsen. Diese landen dann wieder in der Küche und auf dem Teller. Was nicht gegessen wird landen dann wieder in der Biotonne.




"Ich denke, dass die Schönheit von Natur und Umwelt es wert ist sich für deren Erhalt zu engagieren. Dazu hat man in der Umweltbiotechnologie und in der dazugehörigen Forschung die einmalige Möglichkeit seinen Beitrag zu leisten." (Günther Bochmann, Dipl.-Ing. Dr.nat.techn.)
 
ÜberLebensmittelLuft
Energieberatung NÖ, 18.01.2018, 09:00-10:30 Uhr, Workshop



Ing. Irmtraud Riepl
Beraterin im Pool der Energieberatung NÖ

Die Schülerinnen und Schüler lernen in diesem Workshop das Thema Luft in all seinen Facetten kennen. Sie erfahren was Luft ist und wie diese zusammengesetzt ist. Sie erhalten Informationen zu Luft als kostbares "Lebens"mittel und erfahren mit spannenden Methoden, welche Luftverschmutzer- Monster es gibt und mit welchen Maßnahmen wir gegen sie kämpfen.
 
Nach einer kurzen Einführung ins Thema "Was ist Luft?" erforschen die SchülerInnen in sechs Stationen selbstständig mit verschiedenen Methoden (Arbeitsaufgaben, Experimente, Schätzfragen, Puzzles, Kreuzworträtsel etc.) die wichtigsten Themen. Abschließend werden gemeinsam Maßnahmen zur Vermeidung und Minderung von Luftschadstoffen durchgesprochen und auf ihre Umwelt übertragen.  

Themeninhalte:
- Schadstoffe in der Luft und deren Quellen Schadstoffe und deren Auswirkungen (Mensch, Natur, Materialien)
- Luftgüte drinnen und draußen Staub und Feinstaub Schadstoffe unterwegs

http://www.umweltbildung.enu.at/angebot/schulangebote/unterstufe/schulworkshop-ueberlebensmittelluft



"Die Energieberatung NÖ bietet unabhängige Information zum Thema Energie an. Sie führt neben Beratungen und Infostände auch Workshops und Seminare für Schülerinnen und Schüler in Niederösterreich durch." (Ing. Irmtraut Riepl)
 
Erneuerbare Energie zum Ausprobieren - so einfach kann's gehen!
Energiepark Bruck/Leitha, 18.01.2017, 11:00-12:30 Uhr, Workshop



DI Karin Mottl, MSc
Geschäftsführerin Energiepark Bruck/Leitha

Hast du Lust auf eine Ideenwerkstatt rund um Erneuerbare Energie? Lasst uns u.a. am Lichtkoffer testen, warum es besser ist LEDs statt Glühbirnen zu verwenden oder schauen was ein Stirling-Motor kann. Hast du schon mal einen Solarkocher in der Hand gehabt, mit dem man Würstchen ganz ohne Strom oder Griller machen kann? Das wär doch was, oder? Vielleicht hast du auch ein Lieblingslied?Dann können wir uns das gerne – ganz ohne Batterien – nur mit der Sonne anhören! Es ist aber auch deine Kreativität gefragt, denn gemeinsam wollen wir uns überlegen, wie wir ein ganzes Haus mit Erneuerbarer Energie versorgen können. Was meinst du – bist du dabei? Ich freue mich auf spannende 90 Minuten voller Energie!

Der Energiepark Bruck/Leitha engagiert sich seit 1995 in Projekten im Bereich erneuerbare Energie, Klima- und Umweltschutz, sowie regionale Entwicklung. Wir begleiten die Region Römerland-Carnuntum (28 Gemeinden, ca. 98.000 BürgerInnen) auf dem Weg zur Energieunabhängigkeit durch Erneuerbare. Konkret u.a. durch
Unser Rückgrat dabei bildet die Region Römerland Carnuntum, in der wir vorrangig arbeiten und wirken wollen. Der Energiepark sieht sich aber auch als treibende Kraft für die regionale Entwicklung weit über den Standort Bruck/Leitha hinaus - und das seit über 20 Jahren




"Der Energiepark Bruck/Leitha freut sich bei Umwelt.Wissen.Kids dabei zu sein und einen kleinen Einblick in Erneuerbare Energie zu geben. Die Energiewende betrifft uns alle, vor allem die nächsten Generationen. Lasst uns einen Schritt in diese Richtung bei Umwelt.Wissen.Kids gehen – gemeinsam können wir’s schaffen!" (DI Karin Mottl, MSc)
 
BIO - mehr als nur eine Frage ausgewogener Ernährung
AMA, 18.01.2018, 09:00-10:30 Uhr, Workshop



Mag. Barbara Köcher-Schulz
Marketing für Bio-Lebensmittel

Auch wenn wir beim Fußballspielen gegen große Staaten verlieren, so gibt es doch ein Feld, auf dem wir anderen Nationen überlegen sind: Österreich ist Bio-Land Nr. 1 in Europa. Nirgendwo sonst gibt es so viele Bio-Bauern wie in Österreich, gemessen an der Fläche. Und das ist gut so, denn Bio bedeutet verantwortungsvoller Umgang mit der Natur, ist gelebte Nachhaltigkeit im Denken und Tun.
Im AMA-Workshop erfährst du, was das Besondere an der biologischen Produktionsweise ist, und woran du Bio beim Einkauf auf einen Blick erkennst.



"Bio ist mittlerweile für viele Menschen zur fixen Lebenseinstellung geworden. Denn Bio ist verantwortungsvoller Umgang mit der Natur, ist gelebte Nachhaltigkeit im Denken und Tun. Für eine intakte Umwelt brauchen wir in Zukunft mehr denn je Lebensmittel, die Nährwert mit Mehrwert besitzen. Bio eben." (Mag. Barbara Köcher-Schulz)

 
Klimawandel - Es liegt in unseren Händen
Global 2000, 18.01.2018, 9:00-10:30 Uhr, Workshop



Alexandra Rabensteiner
Umweltkommunikatorin

Klimawandel passiert. Aber niemand scheint die Gegeninitiative zu ergreifen. Also liegt es in unseren Händen. Doch wieso entsteht Klimawandel überhaupt? Welche Folgen hat er? Und vor allem: was können wir dagegen tun? In diesem Workshop werden spielerisch und kompetenzorientiert Inhalte vermittelt und persönliche Handlungsmöglichkeiten thematisiert, die an den Alltag der Jugendlichen anknüpfen.

Inhalte:
• Worum geht es beim Klimawandel?
• Was hat mein Leben mit dem Klimawandel zu tun?
• Wie kann ich mich klimafreundlich verhalten?
• Wie kann ich kreativ Botschaften senden?



"Ich engagiere mich für die Kinder Energie- und Umweltwoche, weil ich Schüler*innen zeigen möchte, dass Umweltschutz nicht nur wichtig ist, sondern auch einfach sein kann, und wir gemeinsam viel bewirken können." (Alexandra Rabensteiner)
 
Gefahren durch Ablenkung
KFV, 18.01.2018, 11:00-12:30 Uhr, Workshop



Mag. Christoph Feymann
Leiter Kommunikation und Marketing, Kuratorium für Verkehrssicherheit

Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert unsere volle Konzentration und Aufmerksamkeit. Ablenkungsfreie Räume gibt es nicht, es geht darum, wie wir mit Ablenkungen umgehen. Textnachrichten verschicken, telefonieren und dabei eine Adresse notieren, nebenher noch eine Semmel essen – beinahe selbstverständlich werden oft mehrere Dinge gleichzeitig erledigt, während wir unterwegs sind. Um das Bewusstsein bei Kindern und Jugendlichen zu fördern, bietet das KFV diesen interaktiven Workshop an. Im praxisnahen Vortrag werden einprägsam die Auswirkungen von Ablenkung aufgezeigt und neue Verhaltensweisen erarbeitet, um ablenkende Tätigkeiten vor allem im Straßenverkehr zu vermeiden.

Inhalt
  • Ablenkung – Was zählt dazu? Wodurch wird man abgelenkt?
  • Ablenkung betrifft jeden
  • Gefährlichkeit von Ablenkung im Straßenverkehr 
  • Mythos Multitasking – Trugschluss oder Tatsache? 
  • Mögliche Lösungsstrategien und Verhaltensweisen


"Vor allem junge Menschen lassen sich besonders leicht ablenken. Aus diesem Grund bietet das KFV seit kurzem die neuen Ablenkungs-Workshops an. Mit diesem Workshop sollen junge Menschen in die Lage versetzt werden, die Gefahr, in die sie sich durch Ablenkung begeben, einzuschätzen. Sie sollen altersgerecht eine entsprechende Risikokompetenz entwickeln und dadurch ihr Verhalten entsprechend anpassen, damit sie sicher unterwegs sind." (Mag. Christoph Feymann)
 
Klimawandel - Es liegt in unseren Händen
Global 2000, 18.01.2018, 11.00-12:30 Uhr, Workshop



Alexandra Rabensteiner
Umweltkommunikatorin

Klimawandel passiert. Aber niemand scheint die Gegeninitiative zu ergreifen. Also liegt es in unseren Händen. Doch wieso entsteht Klimawandel überhaupt? Welche Folgen hat er? Und vor allem: was können wir dagegen tun? In diesem Workshop werden spielerisch und kompetenzorientiert Inhalte vermittelt und persönliche Handlungsmöglichkeiten thematisiert, die an den Alltag der Jugendlichen anknüpfen.

Inhalte:
• Worum geht es beim Klimawandel?
• Was hat mein Leben mit dem Klimawandel zu tun?
• Wie kann ich mich klimafreundlich verhalten?
• Wie kann ich kreativ Botschaften senden?



"Ich engagiere mich für die Kinder Energie- und Umweltwoche, weil ich Schüler*innen zeigen möchte, dass Umweltschutz nicht nur wichtig ist, sondern auch einfach sein kann, und wir gemeinsam viel bewirken können." (Alexandra Rabensteiner)
 
BIO - mehr als nur eine Frage ausgewogener Ernährung
AMA, 18.01.2018, 11:00-12:30 Uhr, Workshop



Mag. Barbara Köcher-Schulz
Marketing für Bio-Lebensmittel

Auch wenn wir beim Fußballspielen gegen große Staaten verlieren, so gibt es doch ein Feld, auf dem wir anderen Nationen überlegen sind: Österreich ist Bio-Land Nr. 1 in Europa. Nirgendwo sonst gibt es so viele Bio-Bauern wie in Österreich, gemessen an der Fläche. Und das ist gut so, denn Bio bedeutet verantwortungsvoller Umgang mit der Natur, ist gelebte Nachhaltigkeit im Denken und Tun.
Im AMA-Workshop erfährst du, was das Besondere an der biologischen Produktionsweise ist, und woran du Bio beim Einkauf auf einen Blick erkennst.



"Bio ist mittlerweile für viele Menschen zur fixen Lebenseinstellung geworden. Denn Bio ist verantwortungsvoller Umgang mit der Natur, ist gelebte Nachhaltigkeit im Denken und Tun. Für eine intakte Umwelt brauchen wir in Zukunft mehr denn je Lebensmittel, die Nährwert mit Mehrwert besitzen. Bio eben." (Mag. Barbara Köcher-Schulz)
 
ÜberLebensmittelLuft
Energieberatung NÖ, 18.01.2018, 11:00-12:30 Uhr, Workshop



Ing. Irmtraud Riepl
Beraterin im Pool der Energieberatung NÖ

Die Schülerinnen und Schüler lernen in diesem Workshop das Thema Luft in all seinen Facetten kennen. Sie erfahren was Luft ist und wie diese zusammengesetzt ist. Sie erhalten Informationen zu Luft als kostbares "Lebens"mittel und erfahren mit spannenden Methoden, welche Luftverschmutzer- Monster es gibt und mit welchen Maßnahmen wir gegen sie kämpfen.
 
Nach einer kurzen Einführung ins Thema "Was ist Luft?" erforschen die SchülerInnen in sechs Stationen selbstständig mit verschiedenen Methoden (Arbeitsaufgaben, Experimente, Schätzfragen, Puzzles, Kreuzworträtsel etc.) die wichtigsten Themen. Abschließend werden gemeinsam Maßnahmen zur Vermeidung und Minderung von Luftschadstoffen durchgesprochen und auf ihre Umwelt übertragen.  

Themeninhalte:
- Schadstoffe in der Luft und deren Quellen Schadstoffe und deren Auswirkungen (Mensch, Natur, Materialien)
- Luftgüte drinnen und draußen Staub und Feinstaub Schadstoffe unterwegs

http://www.umweltbildung.enu.at/angebot/schulangebote/unterstufe/schulworkshop-ueberlebensmittelluft
 

"Die Energieberatung NÖ bietet unabhängige Information zum Thema Energie an. Sie führt neben Beratungen und Infostände auch Workshops und Seminare für Schülerinnen und Schüler in Niederösterreich durch." (Ing. Irmtraut Riepl)
 
Das große Fressen
BOKU Tulln, 18.01.2018, 11:00-12:30 Uhr, Workshop



Günther Bochmann, Dipl.-Ing. Dr.nat.techn.
Senior Scientist, Institut für Umweltbiotechnologie

Organische Abfällen aus der Landwirtschaft, Industrie oder Haushalten können für die Energie verwendet werden. Organische Reststoffe sollten wenn möglich in der Biotonne gesammelt und regelmäßig von der Müllabfuhr abgeholt werden. Aber was passiert dann mit diesen Abfällen? Sie können entweder kompostiert und so zu Blumenerde verarbeitet werden oder auch zu einer Biogasanlage gebracht werden, wo wertvolle erneuerbare Energie und Dünger gewonnen werden.

Dort werden die Küchenabfälle in einen großen gasdichten Behälter gefüllt, in dem dann das große Fressen beginnt: In dem Behälter (auch Fermenter genannt) sind Mikroorganismen, die organische Abfälle als Nahrungsquelle verwenden und daraus Biogas produzieren. Die Mikroorganismenim Fermenter brauchen es warm und fühlen sich bei 37°C bis 42°C am wohlsten. Diese Mikroorganismen findet man auch in der Natur in Sümpfen, am Boden von Seen, im Magen von Kühen aber auch in deinem Darm. Dort helfen sie das Essen besser zu verdauen. Biogas ist eine Mischung aus ca. 60% Methan und 40% Kohlendioxid. Dieses Gas kann in einem Motor verbrannt werden und produziert so Wärme und über einen Generator Strom. Es kann aber auch nach Abtrennung des Kohlendioxids (also nur Biomethan) direkt in die Erdgasleitung eingespeist werden. So kann jeder von uns umweltfreundlichen Ökostrom oder umweltfreundliches Biomethan zu Hause für Licht, kochen oder heizen verwenden. Neben Ökoenergie wird aber am Ende des Biogas-Prozesses auch wertvoller Dünger (auch Gärrest genannt) produziert, der auf die Äcker der Landwirte ausgebracht wird, wo die Rohstoffe für unsere Lebensmittel wachsen. Diese landen dann wieder in der Küche und auf dem Teller. Was nicht gegessen wird landen dann wieder in der Biotonne.


"Ich denke, dass die Schönheit von Natur und Umwelt es wert ist sich für deren Erhalt zu engagieren. Dazu hat man in der Umweltbiotechnologie und in der dazugehörigen Forschung die einmalige Möglichkeit seinen Beitrag zu leisten." (Günther Bochmann, Dipl.-Ing. Dr.nat.techn.)
 
Abenteuer Mobilität - Mobilität heute und morgen
Klimabündnis Niederösterreich, 18.01.2018, 11:00-12:30 Uhr, Workshop



Karl Kofler
Bildungsreferent Klimabündnis Österreich

Im Workshop lernst du Verkehr aus einem anderen als den bis dato gewohnten Blickwinkel zu betrachten. Verschiedenste Verkehrsmittel werden dabei unter die Lupe genommen.

Welche Rolle spielt die Mobilität in unserem Leben? Welchen Einfluss hat der Verkehr auf die Umwelt? Was entsteht bei der Verbrennung von Benzin? Was sind Abgase und was bewirken sie? Ist ein Leben ganz ohne Fahrzeuge sinnvoll? Wozu brauchen wir Autos und andere Fahrzeuge? Welche klimafreundlichen Alternativen gibt es? Und wie zeichnen sich diese aus? In welchem Land sieht man fast nur Fahrräder auf den Straßen oder wo fährt man mit dem Kanu zur Schule?

Aktiv und spielerisch setzt du dich mit dem Thema Mobilität auseinander. Du lernst auf sinnlich-kreative und leicht verständliche Art Zusammenhänge zwischen dem Verkehr und unserer Umwelt zu erkennen. Und wir gehen der Frage nach: Wie kann sanfte Mobilität unsere Umwelt lebenswerter gestalten?



"Die Themen Klimaschutz, Erneuerbare Energie und sanfte Mobilität ziehen sich wie ein roter Faden durch mein Leben. An der Universität für Bodenkultur, Universität Lincoln in Neuseeland, als kommunaler Mobilitätsbeauftragter, EMOB-Train, Nachhaltigkeitsanalyst oder KEM-Manager, immer begleiteten mich die Energiewende und der Klimawandel. Ein besonderes Anliegen sind mir die jüngsten ErdenbürgerInnen, wie auch meine Kinder." (Karl Kofler)
 
 
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